KLASSIK Lux Nova Duo

Datum/Zeit
Samstag, 13.10.2018
20:00 - 22:00


‚Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach‘ gestellt“

Lydia Schmidl – Akkordeon
Jorge Paz Verástegui – Gitarre

Ein ungewöhnliches Klangerlebnis erwartet die Freunde der Alte Druckerei Ottensen: Das Lux Nova Duo – Lydia Schmidl, Akkordeon, und Jorge Paz Verastegui.
In der ungewöhnlichen Besetzung von Gitarre und Akkordeon lassen die beiden jungen Musiker Bearbeitungen von klassischem Repertoire erklingen. „Wir haben unser Konzert unter das Motto ‚Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach‘ gestellt“, sagt Lydia Schmidl. „Es basiert auf seinen Kompositionen und auf Werken nachfolgender Komponisten, die sich auf Bach beziehen und sich von ihm inspirieren ließen.“

Das vielfältige Programm erstreckt sich weiter über Mozart und Schostakowitsch bis hin zu Astor Piazzolla. Dabei entsteht eine harmonische Symbiose aus dem reichen, rhythmischen Klang der Gitarre und den zahlreichen Klangfarben und melodischen Linien des Akkordeons, das zuweilen ein ganzes Orchester vertritt.

 

1.Part

Dimitri Schostakowitsch: Prelude und Fuge Nr.5

Johann Sebastian Bach: Präludium aus der Englischen Suite III

Tristan X. Köster: Memory Fragments III: “im Eifer etwas übersehen (vergessen)”

Sebastian Sprenger: Suite Marianne “estreno Mundial”

2.Second Part

Wolfgang Amadeus Mozart: Preludio y fuga (KV404a)

Alejandro Nuñez Allauca: Bachiana Hamburg”estreno Mundial”

Astor Piazzolla: Fuga y Misterio

Heitor Villa-Lobos: Bachiana brasiliera, I.Embolada

Das Lux Nova Duo entstand 2012 an der Musikhochschule in Barcelona, wo Lydia Schmidl und Jorge Paz Verastegui studierten. Ihre Hauptfachlehrer Prof. Alex Garobé (Gitarre) und Prof. Iñaki Alberdi (Akkordeon) bestärkten sie in ihrer Zusammenarbeit. Anschließend arbeitete das Lux Nova Duo im Kammermusikunterricht mit Prof. Olaf van Gonnissen und Prof. Margit Kern. Im Oktober 2017 besuchten sie einen Meisterkurs bei Leo Brouwer am UNED (Universidad Nacional de Educación a Distancia) in Madrid.

Ihrer aktuellen CD Hamburg Dialogues vereint Werke von Kompositionsstudenten und Absolventen der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die für das Lux Nova Duo geschrieben wurden, mit Werken von Prof. Manfred Stahnke, Prof. Georg Hajdu und Prof. Xiaoyong Chen. Dabei liegt die Internationalität des Repertoires in den kulturellen Hintergründen der Komponisten, deren Wurzeln in Europa, Asien und Lateinamerika zu finden sind.

Das Lux Nova Duo konzertierte in Spanien, Italien, Peru und Deutschland. Sie spielten u.a. in der Laeiszhalle Hamburg, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, beim Festival Josep Soler Barcelona, 42. Festival Neue Musik Lüneburg, beim Forum Neue Musik in Hamburg sowie im Auditori Enrique Granados Lleida. Im Jahr 2014 reisten sie für mehrere Konzerte nach Südamerika und traten u.a. im Instituto peruano-nordamericano und la universidad catolika Lima auf.

Video Linl:

JORGE PAZ VERASTEGUI

Jorge Paz studierte Gitarre bei Nelly Borda und Oscar Zamora am Conservatorio Nacional de Música del Perú und nahm gleichzeitig Lautenunterricht bei Maria Eugenia Codina. 2006 schloss er als Konzertgitarrist in Lima ab. Er setzte seine Studien bei Prof. Alex Garrobé an der Escola superior de musica de Catalunya(Barcelona) fort und spielte er Barockgitarre und Renaissancelaute bei Prof. Monica Pustilnik. Von 2013 bis 2015 absolvierte er sein Masterstudium an derHochschule für Musik und Theater Hamburg in der Klasse von Prof. Olaf van Gonnissen.

Jorge Paz spielte im renommierten Gitarren Quartett Cuarteto de Aranjuez zahlreiche Konzerten in den wichtigen Konzerthäusern Limas. Es folgten weitere Meisterkurse u.a. mit Favio Zanón (Brasil), Luis Orlandini (Chile), Alexander Ramirez (Perú), Alvaro Pierri (Uruguay), Jesús Castro Balbi (Perú) Virginia Yep (Perú) und Johannes Monno (Deutschland).

Jorge Paz interpretierte die Tres Danzas Concertantes von Leo Brouwer mit dem Orquesta Sinfónica Nacional del Perú unter der Leitung von Pablo Sabat und spielte 2006 mit dem gleichen Klangkörper das Concierto para guitarra y orquesta von Edgar Valcarcel, unter der Leitung von Manuel Elias (Mexico). Im Jahr 2013 improvisierte er im zeitgenössischen Theaterstück im Thalia Theater Hamburg unter der Leitung von Cora Sachs. Im September 2014 spielte Jorge Paz Romancero Gitano von Castel Tedesco mit dem Coro de las madrigalistas, dirigiert von seinem Vater Antonio Paz.

LYDIA SCHMIDL

Lydia Schmidl studierte bei Prof. Ivan Koval an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und erhielt wegweisende Impulse durch den Kammermusikunterricht bei Prof. Claudia Buder. Das Carl-Müllerhartung Stipendium der Schweizer Thyll-Stiftung ermöglichte ein Erasmusstudium an der Escola superior de musica Catalunya (Barcelona) bei Prof. Inaki Alberdi. Im Sommer 2015 schloss sie den künstlerischen Masterstudiengang im Fach Akkordeon bei Prof. Margit Kern an der Hochschule für Künste Bremen ab.

Weitere Anregungen erhielt Lydia Schmidl in zahlreichen Meisterkursen u.a. mit Matti Rantanen, Teodoro Anzellotti, Primoz Parovel und Max Bonnay.

Lydia Schmidl erhielt u.a. das Deutschlandstipendium, war Stipendiantin des Mentoring Programm und erhielt das Stipendium für konzertierende Musikerinnen der Hochschule für Künste Bremen. Aktuell wurde Sie in das Förderprogramm „Unseren Künsten“ der Claussen-Simon-Stiftung aufgenommen.

Zusammen mit der Cellistin Marianne Gäbler gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Akkordeonwettbewerb in Beltinci (Slowenien), sowie den 1. Preis beim Accordion festival in Nordhorn 2012.

Lydia Schmidl spielte in Konzerten des Ensembles New Babylon Bremen und arbeitete dort mit den Komponisten Klaus Huber und Younghi Pagh-Pan. Im Dezember 2013 interpretierte sie das Stück quartett von Rebecca Saunders zusammen mit Musikern wie Theo Nabicht, Oliver McCall und Matthias Bauer. Als Solistin spielte Lydia Schmidl Astor Piazzola’s Años de Soledadmit dem Coro de madrigalistas de la Universidad Catolica unter der Leitung von Antonio Paz (Peru).

Einlass 19 Uhr

Beginn 20 Uhr

Eintritt 15 €

Tickets unter:
https://www.tixforgigs.com/site/Pages/Shop/ShowEvent.aspx?ID=26837