Trio X - Three is the magic number
Do06Nov20:0022:00Trio X - Three is the magic numberNorris - Godemann - Bauder20:00 - 22:00
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Wenn drei sich finden ohne zu suchen, ließe sich beinahe von Magie sprechen, sicher aber vom Zauber einer Begegnung und somit eines Beginns. Massoud Godemann
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Wenn drei sich finden ohne zu suchen, ließe sich beinahe von Magie sprechen, sicher aber vom Zauber einer Begegnung und somit eines Beginns. Massoud Godemann und Gerd Bauder – Langzeitgefährten auf ihren Wegen im Jazz(business) – trafen Ken Norris (Gesangsprofessor an der HfMT Hamburg) auf einem ihrer Duokonzerte. Dort fanden sie sich bald im Gespräch, im gemeinsamen Vibe und – von Norris’ Begeisterung ob des Eingespieltseins, der Aufmerksamkeit und des Grooves von Godemann und Bauder beseelt – im Wunsch wieder, ein Trio zu gründen. Verschreiben wollte man sich dem klassischen Jazzidiom und -Material, um zu dritt die intime, soulige Seite und bittersüßen Schönheit des Jazz zu erforschen. Das intensive und gegenseitige Verständnis von Groove, Dynamik und gestalterischer Kraft lässt das kammermusikalische Trio nach mehr klingen als die minimalistische Besetzung erwarten lässt. Die erfahrenen Musiker führen Kunstfertigkeit und Jazz nonchalant zusammen und zelebrieren in ihrer Musik die Leichtigkeit des Seins. Klassisch im Sound, modern im Denken, Fühlen und Handeln (i.e. Spielen) wandeln die drei Jazzmusiker pulsierend als Trio X auf den Pfaden des Schönen, Guten und Heilenden. Ganz im Sinne der Hinterlassenschaft von Größen wie Mingus, Ellington oder Strayhorn.
Über die Künstler: Ken Norris (Gesang): „Eine Offenbarung!“ sah Alex Dutilh vom Jazzman Magazine, Paris in Ken Norris, und erläuterte: „Das Talent eines echten Jazzsängers, begabt mit einem großartigen musikalischen Harmoniegefühl. Wer Kurt Elling und David Lynx verehrt, wird nicht enttäuscht sein…“ Der amerikanische Sänger Ken Norris studierte Architektur an der Yale University, bevor er 1990 nach Europa zog, um Musik zu studieren. Seine Liebe zum Jazz brachte ihm internationale Anerkennung als Solist und Sideman auf zahlreichen Festivals und Konzertbühnen. Zudem ist Norris auch und u.a. Professor für Jazzgesang an der Hochschule für Musik & Theater Hamburg.
Massoud Godemann (Gitarre, Komposition): „Ursprünglicher Instinkt Spieler…der Poet unter den Jazzgitarristen“ nennt etwa die Rhein-Main-Zeitung sein Spiel und Wirken; das „Gitarre und Bass Magazin“ sieht in ihm “einen der interessantesten und individuellsten Gitarristen der europäischen Szene“. Als Gitarrist, Komponist und Arrangeur ist er seit Jahrzehnten ein kreativer Ideengeber und Gestalter des europäischen Jazz deutscher Prägung. Massoud Godemann studierte Jazzgitarre bei Les Wise und Joe Pass. Seine Vision von Sound und Melodie formten einen bunten Reigen zeitgenössischer Kompositionen, die Publikum und Kritik begeistern. Und er ist auch mit seiner Lehrbuchreihe „Talkin‘ Jazz“ als Autor und Entwickler einer modernen Jazzdidaktik erfolgreich.
Gerd Bauder (Kontrabass): „Ohne Pathos und mit viel Gespür für lyrische Tiefe… hoch sensibel gestaltend und geschmackvoll,“ bezschrieb u.a. das Jazzpodium Bauders Spiel. Das Fachmagazin Akustik Gitarre attestierte ihm einen „…meisterhaft gespielte[n] Kontrabass.“ Er ist seit Jahren eine feste Größe in Hamburg, sowohl als Jazz- wie auch Popmusiker. Sei es in seinen eigenen Bands, sei es als Sideman oder Sessionmusiker. U.a. arbeitet(e) mit Malia, Karl Bartos, Stephan Eicher, Julie Silvera, Massoud Godemann Trio, Schleswig Holsteinischen Landestheater; er nahm und nimmt an zahlreichen Plattenaufnahmen teil und spielte Konzerte u.a. beim Jazzfest Wien, Montreux Jazz Festival, Dubai Jazz Festival, Elbjazz, Festival Jazz und Weltmusik Düsseldorf, festival fragile etc. Darüberhinaus ist er Dozent u.a. an der BIMM University, Hamburg.