Fällt aus - Love Letters mit dem Duo Kermani-Gentili
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Liebe Gäste, das Konzert am Samstag wird aufgrund von Witterungsbedingungen und Krankheit einer der Künstlerinnen auf einen späteren Termin verschoben. Passen Sie gut auf auf sich und
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Liebe Gäste,
das Konzert am Samstag wird aufgrund von Witterungsbedingungen und Krankheit einer der Künstlerinnen auf einen späteren Termin verschoben. Passen Sie gut auf auf sich und bleiben Sie gesund.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Team vom Weinklang
Von der berühmtesten Liebesgeschichte der Romantik, über faszinierende und unbekanntere Cameos bis hin zu einem Meisterwerk der Filmmusik: die Liebe in all ihren Gestalten und Formen ist der rote Faden dieses Programms. Es ist inspiriert von der Verbindung zwischen Clara Schumann und Johannes Brahms, deren Beziehung der achtfachen Mutter und Ehefrau des kranken Robert Schumanns, Kraft und Inspiration gab. Die Briefe, die die beiden austauschten, sind die Namensgeber für “Love Letters” und werden in unserem moderierten Konzert vorgetragen. Wie sehr das Verlangen für eine Person die Vorstellungskraft beflügelt, hören wir in den Melodien aus der Oper Carmen von Bizet, des spanischen Komponisten Pablo de Sarasate. Das Themenlied des Films “Love Story” komponiert von Francis Lai, rundet das Programm ab. Die moderierte Aufführung verbindet Musik und Poesie miteinander, und lässt Komponisten der Vergangenheit auf die unserer Zeit treffen; Wolfgang-Andreas Schultz hat „Träume“ im Jahre 2025 komponiert und dem Duo Kermani-Gentili gewidmet. Durch dieses Programm möchten die beiden Künstlerinnen die universellen Formen der Liebe lebendig werden lassen, die das sind, was alle Menschen, unabhängig von Sprache, Religion & Politik, eint. Somit ist unser “Love Letters” Programm eine Liebeserklärung an die Liebe selbst.
P R O G R A M M
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Sonate Nr. 2 Op. 120
II. Andante con moto
Rhapsodie Op. 79 Nr. 2
Sonate Nr. 2, Op. 120
III. Rondo
P A U S E
Clara Schumann (1819 – 1896)
Sie liebten sich beide
Warum willst du and’re fragen
Scherzo Op.14
Wolfgang Andreas Schultz (*1948)
Träume, 3 Fantasiestücke
Pablo de Sarasate (1844 – 1908)
Carmen-Fantasie
Francis Lai (1932 – 2018)
Love Story
Über die Künstler: Kymia Kermani (Klarinette) und Alba Gentili-Tedeschi (Klavier) haben sich 2012 in Berlin kennengelernt. Die zwei preisgekrönten Künstlerinnen, die eine Leidenschaft für hochkarätige Zusammenarbeiten und innovative Programmgestaltungen teilen, haben seitdem zwei Alben veröffentlicht, die sowohl von der Presse als auch vom Publikum gelobt wurden. Ihre erste CD „Ode an die Rhapsodie“, die im November 2018 beim Leipziger Label GENUIN erschienen ist, präsentiert vier Weltersteinspielungen. Über das neueste Album „Invocation“ (September 2022, Salto Records), welches Werke europäischer Komponistinnen von der Romantik bis zur Gegenwart präsentiert, schrieb u.a. das Musikmagazin RONDO: „Ein abwechslungsreiches Programm haben die Niederländerin und die Italienerin zusammengestellt – und damit vielen Komponistinnen wieder eine Stimme gegeben, die bis heute immer noch im Schatten ihrer männlichen Kollegen verharren.“Kymia Kermani und Alba Gentili-Tedeschi sind nicht nur auf dem Gebiet der Kammermusik aktiv, sondern auch als Solistinnen tätig. Die beiden Musikerinnen haben bereits mit renommierten Orchestern wie dem Royal Philharmonic Orchestra London und dem West Eastern Divan Orchestra gespielt und waren u.a. in der Staatsoper und der Komischen Oper Berlin zu hören. Seine regelmäßige Konzerttätigkeit führte das Duo Kermani-Gentili seit seiner Gründung durch ganz Europa. Im April und Mai 2024 wurde das Programm ‚Berge, unterwegs zum Mond‘ präsentiert, in dem polnische Texte und Gedichte mit Musikwerken aus den jeweils zeitgleichen Epochen verbunden sind. Drei Uraufführungen und eine Auftragskomposition wurden in 4 Städten präsentiert und großzügig gefördert vom Bundesministerium für Kultur und Medien und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Presse: „Ihr Spiel hat Präzision und Klarheit, schönste Klangfarben, auch die nötige Melancholie in der Romanze und furioses Temperament im wilden Schlusssatz – und alles mit einer geschliffenen Technik”. – Jürgen Scharf – Die Oberbadische, 04.04.23