Alles DADA oder was?

Do11Dez20:0022:00Alles DADA oder was?Mit Istvan Menich-Horvath und Mathias Weber am Klavier20:00 - 22:00

Informationen

Ein Konzert, das an den legendären Schwitters-Abend am 1. Dezember 1935 in Basel erinnert – absurd, klangvoll, dadaistisch. Zwischen Lautgedichten, Collagen und performativer Sprachkunst wird der Geist des Merz zum Leben erweckt, Kurt Schwitters ganz persönliche Form des Dadaismus. Der Abend gestaltet von Istvan Menich-Horvath ist eine Hommage an den Meister des Un-Sinns. Erleben Sie ein wildes Spiel mit Sprache, Rhythmus und Ironie – so lebendig wie Kurt Schwitters (1887 – 1948) selbst. Schwitters radikale, anti-akademische und grenzüberschreitende Kunstauffassung, die in den 1910er und 1920er Jahren als Reaktion auf die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche – besonders nach dem Ersten Weltkrieg – entstanden ist, war geprägt von dem Wunsch Konventionen zu zerstören und endlich Raum für Neues zu schaffen.

Schwitters verehrte Beethoven. So nutzte er die klassische Sonatenform als kulturelles Symbol, an dem er seine eigenen avantgardistischen Ideen reiben konnte. So wird auch an diesem Abend der Pianist Mathias Weber dem DADA-Programm Sätze aus Beethoven-Sonaten zur Seite stellen. Ob sich die Beiträge reiben oder kongenial ergänzen, überlassen wir gern Ihrer Einschätzung.

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