Klavierkonzerte im März
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P R O G R A M M Sergei Rachmaninoff (1873–1943)Rhapsodie über ein Thema von Paganini Op. 4Solistin: Chengcheng Zhang
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P R O G R A M M
Sergei Rachmaninoff (1873–1943)
Rhapsodie über ein Thema von Paganini Op. 4
Solistin: Chengcheng Zhang (Klasse Prof. Caroline Weichert & Prof. Anna Vinnitskaja)
Orchesterpart: NN
P A U S E
Sergei Rachmaninoff (1873–1943)
Konzert Nr. 3 in d-Moll Op. 30
I. Allegro ma non tanto
II. Intermezzo: Adagio
III. Finale: Alla breve
Solist: Juan Elvira Márquez
Orchesterpart: Lucia Zhang
Über die Künstler: Die Pianistin Chengcheng Zhang wurde im November 2001 in der Provinz Hunan (China) geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von vier Jahren. Von 2013 bis 2017 besuchte sie die Mittelschule des China Konservatoriums in Peking. Bereits mit 16 Jahren begann sie ihr Bachelorstudium und absolvierte sowohl das Bachelor- als auch das Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit großem Erfolg. Derzeit setzt sie dort ihr Studium im Konzertexamen fort. Zu ihren wichtigsten Lehrenden zählen Prof. Caroline Weichert, Prof. Aleksandar Madžar und Prof. Anna Vinnitskaya. Im Jahr 2015 gab sie im Alter von nur 13 Jahren Solokonzerte mit Sergej Rachmaninows 24 Präludien am China-Konservatorium in Peking sowie am Konservatorium in Xi’an. 2020 debütierte sie in der Laeiszhalle Hamburg. Ihr Orchesterdebüt folgte 2021 mit dem Brandenburgischen Konzert Nr. 5 unter der Leitung von Prof. Ulrich Windfuhr. Chengcheng Zhang wird von mehreren Stiftungen gefördert, darunter Yehudi Menuhin – Live Music Now sowie ein staatliches Stipendium aus Peking. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe im Bereich Soloklavier und Liedbegleitung, unter anderem gewann sie als jüngste Teilnehmerin den 3. Preis beim Lancaster Piano Festival International Piano Competition 2016 (USA).
Juan Elvira Márquez (*1998 in Granada) ist ein spanischer Pianist mit wachsender internationaler Präsenz, geschätzt für seine interpretatorische Sensibilität und künstlerische Vielseitigkeit. Seine pianistische Ausbildung begann er im Alter von sechs Jahren bei Andrei Reznik. Von 2015 bis 2019 studierte er am Konservatorium von Badajoz bei Alexander Kandelaki und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Seine weitere künstlerische Entwicklung führte ihn nach Deutschland an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo er bei Aleksandr Madzar sowohl den Master als auch ein Postgraduiertenstudium mit Bestnoten absolvierte (Abschluss 2025). Wichtige Impulse erhielt er zudem durch Meisterkurse u. a. bei Elisabeth Leonskaja, Mikhail Voskresensky, Klaus Hellwig und Claudio Martínez Mehner. Juan Elvira Márquez konzertierte in renommierten Sälen in ganz Europa, darunter die Elbphilharmonie Hamburg, die Laeiszhalle, der Palacio de Congresos in Badajoz sowie in Paris, Berlin und Spanien. Zu den Höhepunkten zählen Aufführungen von Schumanns Klavierkonzert op. 54, Beethovens Drittem Klavierkonzert sowie Mozarts Klavierkonzert c-Moll. Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich intensiv der Kammermusik und der zeitgenössischen Musik. Er wurde bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter mit dem Sonderpreis für die beste Albéniz-Interpretation beim Concours International d’Île-de-France sowie Preisen und Finalteilnahmen bei Wettbewerben in Zwickau, Wien, Berlin und Paris. Neben seiner Konzerttätigkeit engagiert sich Juan Elvira Márquez pädagogisch. Er lebt in Berlin, unterrichtet an der Musikschule Béla Bartók und war Lehrbeauftragter an der HfMT Hamburg. Seit 2022 ist er Gründer und künstlerischer Leiter des Festivals Jóvenes Intérpretes de Música Clásica de Armilla in Granada, das auch einen internationalen Klavierwettbewerb beherbergt.