Pas de deux für zwei Violoncelli

Mo24Nov20:0022:00Pas de deux für zwei VioloncelliDaniel Arias und Yolena Orea20:00 - 22:00

Informationen

Daniel Arias hat die Cellistin Yolena Orea nach Hamburg eingeladen. Die beiden virtuosen Cellisten kennen sich seit Kindertagen. Sie haben gemeinsam die hervorragenden Ausbildung im berühmten musikpädagogischen Projekt El Sistema genossen und sind gemeinsam mit dem Simon Bolivar Youth Orchestra durch die ganze Welt getourt. Beide haben sich in Europa niedergelassen und freuen sich, auf ihr gemeinsames Programm.

Jean-Baptiste Barrière (1707–1747)
Sonate in G-Dur für zwei Violoncelli (aus den Sonaten für zwei Violoncelli, ca. 1740)
I. Allegro – II. Adagio – III. Allegro presto
David Popper (1843–1913)
Duo für zwei Violoncelli, Op. 16 (1864)
I. Allegro moderato – II. Andante grazioso – III. Allegro maestoso
Niccolò Paganini (1782–1840)
Variationen über eine Saite über ein Thema aus Rossinis „Mose in Egitto“

P A U S E

Pjotr I. Tschaikowski (1840–1893)
Nocturne in C-Dur Op.19 Nr. 4
Béla Bartók (1881–1945)
Rumänsische Tänze, Sz. 56 / BB 68
Isaac Albéniz (1860–1909)
3 Stücke für 2 Violoncelli
– Asturias
– Cuba
– Sevilla
Carlos Gardel (1890–1935)
Tangos
– Melodía de Arrabal
– Por una cabeza
– Volver
– El día en que me quieras
– Mis Buenos Aires Querido
Astor Piazzolla (1921–1992)
-Adiós Nonino
Jacob do Bandolim (1918–1969)
-Noites Cariocas

Über die Künstler:Die südamerikanische Cellistin Yolena Orea begann ihre musikalische Ausbildung im „El Sistema“ in Venezuela bei William Molina am “Instituto Universitario de Estudios Musicales” von Caracas. Als Mitglied des berühmten “Simon Bolivar Youth Orchestra” hat sie Konzerte in den wichtigsten Sälen und Theater Südamerikas und Europas gegeben
unter der Leitung von legendären Dirigenten wie Gustavo Dudamel und Giuseppe Sinopoli. Sie führte ihre Studien weiter in Europa an der „Académie de musique Tibor Varga“ in Sion und an der Hochschule für Musik der Stadt Basel bei Marcio
Carneiro und Rafael Rosenfeld. Wichtige Impulse erhielt sie auch von Bernard Greenhouse, Frans Helmerson, Walter Levin, Philippe Müller, Arto Noras, Miklos Perenyi und vom Tokio String Quartet. Sie ist Preisträgerin des internationalen Cello
Wettbewerbs „Carlos Prieto“ in Mexiko und war Stipendiatin der renommierten Lyra Stiftung. Nach einem Praktikum im Tonhalle Orchester Zürich gewann Yolena Orea eine Stelle im „Orchestre Philharmonique de Strasbourg“ und seit 2009 ist sie
festes Mitglied des Sinfonieorchester Basel.
Schon als Kind wurde der in Venezuela geborene Cellist Daniel Arias durch das El Sistema-Musikprogramm in Caracas gefördert, dessen Teilnehmer er bis 2011 war. In seinen Hamburger Abschlussprüfungen im Konzertexamen Solistendiplom erreichte er die Höchstpunktzahl; unter anderem spielte er eine herausragende Aufführung von Prokofjews Sinfonia Concertante mit den Hamburger Symphonikern. Spätestens dieser Auftritt markierte den Beginn seiner vielversprechenden Karriere. In den Jahren 2019/2020 war Daniel Arias Artist in Residence an der Maison Heinrich Heine in Paris. Ein Höhepunkt seiner Karriere war die Einladung zum Schleswig-Holstein Musik Festival, bei dem er mit Daniel Hope konzertierte. Dort folgten Wiedereinladungen; außerdem trat mit dem Prager Rundfunk-Sinfonieorchester im Smetana-Saal in Prag sowie bei den Prager Festspielen unter Maestro Peter Chormcak auf. Weltweit tourte er mit dem Simón Bolívar Jugendorchester unter der Leitung von Maestro Gustavo Dudamel und begeisterte in Konzerten mit dem Kammerensemble Konsonanz Bremen in der Berliner Philharmonie.

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